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SUPERPROFITE MIT IMMOBILIEN IN DER ZWANGSVERSTEIGERUNG
Die
Statistik wurde im "Handelsblatt" veröffentlicht. Jährlich werden über 60.000
Anträge auf Zwangsversteigerung von Immobilien gestellt. 60.000 Häuser und
Grundstücke unter dem Hammer. 60.000 mal Pleiten. 60.000 Familien und Firmen am
Ende.
Wenn jede
Familie oder Firma, die zwangsversteigern musste, um die Belastungen und
Verbindlichkeiten (Schulden) zu tilgen, nur je einen Vertreter schickt, haben
wir ein mittleres Fußballstadion voll. Schlecht, in einer der reichsten
Gesellschaften dieser Erde.
Was ist
überhaupt eine Zwangsversteigerung?
Hat man irgendwann einmal Schulden gemacht, sich also Geld geliehen, muss man
für das Darlehen selbstverständlich Sicherheiten bieten. Sie kennen das. Diese
Sicherheiten dienen als Pfand für den Geldgeber (meistens eine Bank) und die
besten Sicherheiten sind immer noch Immobilien (also Häuser und Grundstücke).
Kann das Darlehen nicht zurückgezahlt werden, geht die Sicherheit in den Besitz
des Kreditgebers (Gläubiger) über. Nur, was soll der schon damit machen. Was
fängt eine Bank mit einem Einfamilienhaus an? Nichts! - Interessant ist für die
Bank die Liquidität. Also wird versucht, das Objekt zu verscherbeln. Klappt das
nicht, wird eine Zwangsversteigerung beim zuständigen Amtsgericht beantragt.
Dann geht das Ding an den, der am meisten dafür zahlt. Und das ist in den
meisten Fällen weniger als der tatsächliche Marktwert.
Die Bank oder der Schuldner müssen verkaufen und wenn jemand unter Druck steht,
dann wird es billig. Ihre Chance: Sie ersteigern das Objekt und verkaufen es
weiter. Natürlich können Sie es auch selber nutzen. Ersteigern ist auch nicht
etwa unmoralisch, so nach dem Motto "Sie machen mit der Armut anderer Kohle..."
Quatsch, der Wert einer Immobilie bestimmt sich nicht nach den Gründen für die
Zwangsversteigerung, sondern nach Angebot und Nachfrage. Und wenn keiner
nachfragt, sinkt der Preis. Das ist alles. Verkauft werden muss sowieso. Sie als
Ersteigerer tun allen einen Gefallen:
Der Schuldner ist die große Belastung los. Die Bank erhält Kohle und Sie machen
Gewinn! Das ist die Zwangsversteigerung. Und weil es um große Gewinne geht, gibt
es diesen Report von Alexander Graf von Keschwitz
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